Altersgerechtes Wohnen – Nehmen Sie Ihr Glück im Alter selbst in die Hand

Zum Lebensglück eines jeden Menschen gehört ein echtes zu Hause – egal in welchem Alter. Man blickt auf sein Leben zurück und stellt sich dann die Frage: „Altersgerechtes Wohnen – Wie mache ich das am besten?“ Um auch im Alter einen Ort der Geborgenheit zu haben, der einem Geborgenheit und Sicherheit bietet, sollten man dieses Thema rechtzeitig angehen. Machen Sie sich und Ihr Haus fit für den wohlverdienten Lebensabend.

Unser Ratgeber zeigt Ihnen, was Sie jetzt oder innerhalb der nächsten Jahre tun können, um auch im Alter komfortabel, sicher und ohne Immobiliensorgen zu wohnen. Um noch mehr Informationen und Checklisten für das altersgerechte Wohnen zu erhalten, laden Sie sich einfach und kostenlos unseren kompletten Ratgeber „Altersgerechtes Wohnen“ herunter.

Inhaltsangabe

1. Barrierefreies Wohnen im Alter – Bewährte Maßnahmen

Eine altersgerechte Immobilie ist möglichst barrierearm oder ganz frei von Barrieren, verfügt über eine komfortable Ausstattung und einen guten Einbruchsschutz. Neben diesen Maßnahmen ist auch ein gut ausgebautes Wohnumfeld mit Freunden und der Familie unerlässlich – denn Barrierefreiheit ist nicht alles. Mit steigendem Alter wird diese für den Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden aber immer wichtiger fürs altersgerechte Wohnen.

1.1. Barrierefreiheit – Ohne Stufen und Stolperfallen

Was bedeutet eigentlich „Barrierefreiheit“? Laut Definition bedeutet es, dass jeder Mensch den gesamten Lebensraum betreten / befahren und selbstständig weitgehend ohne fremde Hilfe sicher nutzen kann. Mit dem Einbau einer Rollstuhlrampe am Hauseingang ist es daher selten getan. Nicht nur der Zugang zum Haus und zu den Wohnräumen, sondern auch der Weg zur Mülltonne, zur Garage oder zum Stellplatz muss an die Bedürfnisse angepasst sein. Verbannen Sie Hindernisse und Einschränkungen aus Ihrem Wohnalltag – und das möglichst frühzeitig!

1.2. Mit Barrierefreiheit gegen die Einsamkeit

Nicht nur Sie selbst, auch Ihre Besucher mit Kinderwagen, Gehhilfen oder Rollstühlen wissen eine barrierefreie Wohnung zu schätzen – ob das nun Ihre Kinder mit den Enkeln sind oder Freunde, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Barrierefreiheit kann in hohem Maße dazu beitragen, dass Sie nicht vereinsamen, falls Sie einmal nicht mehr mobil sind.

2. Sicheres Wohnen als wichtiger Bestandteil des altersgerechten Wohnens – Auch eine Sache des Einbruchschutzes

In seinem Zuhause fühlt man sich zu Hause. Leider ändert sich im Alter meist das eigene Gefühl der Sicherheit. Nicht selten leiden Senioren im großen, leer gewordenen Haus unter Einsamkeit. Dazu kommt häufig, dass das Thema Einbruchschutz über die Jahre vernachlässigt wurde.

Zum Schutz vor Einbrüchen, kann das Nachrüsten von Fensterbelägen, Schlössern und Sicherheitssystemen sehr hilfreich sein. Automatische Tür- und Rolladensysteme, videoüberwachte Eingänge und Notrufeinrichtungen sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort.

2.1. Einbruchsschutz – Beratung und Fördermöglichkeiten

Da sich Einbruchschutz aus vielen Komponenten zusammensetzt, muss dieser sinnvoll ergänzt werden. Die Polizei hat mit Partnern aus der Wirtschaft umfangreiche Informationen in Form von Broschüren bereitgestellt, die es es an den Polizeidienststellen und Online zum Download gibt. Weitere Informationen finden Sie unter : www.k-einbruch.de

Der Staat fördert über die KfW-Bank Maßnahmen zum Einbruchschutz. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kfw-de/einbruchschutz

3. Altersgerechtes Wohnen – das Wohnumfeld und soziale Kontakte

Wir träumen alle davon, im geliebten Zuhause alt zu werden. Zu unserem „Zuhause“ gehören neben unserem Haus auch die Nachbarn, Freunde und die gesamte soziale Infrastruktur.

Ein barriefreies Haus mit bestem Einbruchschutz hilft nichts, wenn aus Gründen der Mobilität der persönliche Austausch schwerfällt.

Während sich viele Senioren der vorherigen Generation aufgrund von abnehmender Mobilität und einem Mangel an adäquaten sozialen Strukturen mehr und mehr zu Hause „einigelten“, ist der heutige „Best Ager“ auch ohne PKW aktiv und unternehmenslustig.

Viele Senioren ziehen in eine barrierefreie Wohnung in der Stadt. Dort freuen sie sich über ihren Balkon oder den kleinen, pflegeleichten Garten. Ärzte, Friseure, Einkaufsmöglichkeiten, Parks und Freizeitmöglichkeiten sind fußläufig erreichbar, und wenn das Alter doch seine unschönen Seiten zeigt, kann man auf ein engmaschiges und schnell arbeitendes Versorgungsnetz zurückgreifen.

Eine optimale Entscheidung für einen perfekt gestalteten Lebensabschnitt? Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen sind verschieden. Ein Naturmensch wird im Alter meist kein Stadtmensch mehr – und umgekehrt. Bestimmte Bedürfnisse teilen aber Menschen jedes Alters und in jeder Wohnlage: Den Wunsch nach Teilhabe am öffentlichen Leben.

Unser Tipp: Für Familien ist eine gute Infrastruktur sehr wichtig – für Senioren ist dies aber häufig lebenswichtig. Ob örtlicher Hausnotruf, ehrenamtliche Helfer, Ärzte oder soziale Kontakte – all diese Dinge steigern die Lebensqualität und retten im Fall der Fälle Leben. Beachten Sie deshalb auch Ihre Umgebung wenn Sie sich über das altersgerechte Wohnen Gedanken machen.

4. Den Wohnraum umbauen oder umnutzen?

Wie Sie im Abschnitt „Barrierefreies Wohnen im Alter“ gesehen haben, kommt es nicht nur darauf an, den Innenraum barrierefrei zu gestalten, sondern ebenso den Außenbereich. Bei manchen Häusern oder Wohnungen müssen nur die Türen verbreitert werden und Bäder, WCs und die Küche angepasst werden. Bei anderen Wohnungen sind umfassendere Veränderungen notwendig. Bevor Sie beginnen, Zimmerwände einzureißen und Türen zu verlegen, sollten Sie sich Gedanken über die wichtigsten Alltagsaktivitäten machen.

Durchdenken Sie alles! Im Alter kann die Treppe zum großen Hindernis für ein komfortables und altersgerechtes Wohnen werden. Vielleicht können Sie Ihre Wohn- und Schlafräume und das Bad ins Erdgeschoss verlegen.

4.1. Beratung und Fördermöglichkeiten für Umbaumaßnahmen

Barrierefreiheit für Wohnungen wird in der DIN Norm 18040 definiert. Viele Neubauten werden heute gemäß dieses Standards gebaut. Informationen dazu finden Sie auf der Website www.nullbarriere.de.

Für Bestandswohnungen und -häußer sind die technischen Mindestanforderungen für das KfW-Programm „Altersgerecht umbauen“ eine gute Orientierungshilfe. Mehr Informationen auf: www.kfw.de.

4.2. Den Wohnraum umbauen – Die Energieeinsparverordnung ist streng geregelt

Wer umbauen möchte, muss auf viele Faktoren achten. Gerade die Anforderungen der Energieeinsparverordnung hinsichtlich der Dämmung und Heizung eines Wohngebäudes sind inzwischen recht streng – auch und gerade bei Bestandsimmobilien, die saniert werden.

Wird beispielsweise Ihr Dach undicht und nimmt die Fläche, die instand gesetzt werden muss, mehr als 10 Prozent der Gesamtfläche ein, muss das gesamte Dach nach den Anforderungen der gültigen EnEV energetisch saniert werden. Ein Haus, das in die Jahre kommt, kann plötzlich viel Geld kosten! Mehr zum Thema „Energetische Sanierung“ erfahren Sie auf der Website der Verbraucherzentrale:

www.verbraucherzentrale.de.

4.3. Wie verändert sich die Lage am Immobilienmarkt durch die Umbauten?

Als erfahrene Immobilienmakler stehen wir aktiv im Markt und wissen, welche Immobilien gefragt sind. Wir wollen Ihnen daher nicht verschweigen, dass eine seniorengerecht umgebaute Immobilie nur selten eine Wertsteigerung durch die geleisteten Maßnahmen erreicht. Die Immobilie wird für den Käufer aufgrund der Veränderungen nicht automatisch attraktiv.

Falls Sie oder Ihre Erben das Haus oder die Wohnung einmal verkaufen, dann kann das Beseitigen der Haltegriffe, Rampen und ähnlicher Maßnahmen noch gut eingeleitet werden. Der Rückbau von Immobilienaufteilungen oder -umbauten wird aber kostenintensiv.

Um noch mehr Informationen über den Verkauf und die Vermietung von Wohnungen im Alter zu erhalten, laden Sie sich einfach & kostenlos unseren kompletten Ratgeber „Altersgerechtes Wohnen“ herunter. Dieser beinhaltet ebenso Checklisten zu diversen Themen wie der Barrierefreiheit und betreutem Wohnen im Alter.